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Dokumentationen

SAT1 Regional Jede zweite Spielhalle soll schließen: Betreiber aus Hannover läuft Sturm gegen Glücksspielgesetz Thema am 02.06.2016

147 Spielhallen gibt es in Hannover. Aber mehr als die Hälfte davon muss bis Sommer 2017 schließen. So schreibt es der neue Glücksspielstaatsvertrag vor. Heute wurde per Lostrommel entschieden, welche Spielotheken es trifft. Thomas Oelfke, ein Spielhallenbetreiber aus Hannover ist darüber ganz besonders empört und will das nicht hinnehmen. Der Kaufmann betreibt in Hannover 14 Spielhallen mit insgesamt 112 Automaten. Bisher wurde entschieden, dass Oelfke eine Spielbude schließen muss. Es hätte ihn zwar härter treffen können, aber den Mitarbeitern muss er trotzdem kündigen.

Thomas Oelfkes Problem ist der Abstand zwischen seiner und der benachbarten Spielhalle. Dieser beträgt nur wenige Schritte, aber 100 Meter müssen es laut Glückspielstaatsvertrag sein. Deshalb siebt die Stadt jetzt aus. Bei der nächsten Lostrommel-Entscheidung in zwei Wochen steht das Schicksal fünf weiterer Spielhallen von Thomas Oelfke auf dem Spiel. Harte Zeiten also für alle Spielhallen-Betreiber. Im bundesweiten Vergleich besitzt Niedersachsen eine relativ hohe Dichte an Spielgeräten. 325 Einwohner teilen sich einen Automaten - das ist der viertschlechteste Wert in ganz Deutschland. Während sich die Spielhallen-Betreiber aufregen, begrüßen Suchtberater die anstehende Umsetzung und sehen die Entscheidung als einen Schritt in die richtige Richtung.

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Diakonisches Werk Hannover: Suchtprävention wendet sich gegen Überangebot von Spielhallen! (02.06.2016)

Anlässlich des anstehenden Losverfahrens der Stadt Hannover, welche Spielhallenbetreiber nach der Übergangsfrist 1.7.2017 weiterhin ihre Spielhalle betreiben können, nahm Silke Quast, Präventionsfachkraft des Diakonischen Werkes, Fachstelle Sucht und Suchtprävention, Stellung.

"In Zukunft muss gemäß der Umsetzung des niedersächsischen Glücksspielstaatsvertrages 100 Meter Abstand zwischen den einzelnen Automatenhallen liegen. Das bedeutet, dass theoretisch, aufgrund der hohen Angebotsdichte in Hannover viele Betreiber ihr gewinnbringendes Geschäft einstellen müssten. Es ist mit einer hohen Klagewelle zu rechnen.

Aus Sicht der Suchtprävention ist die Verringerung des Überangebotes in Hannover, (148 Konzessionen an 98 Standorten,), ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Allein in unserer Beratungsstelle hat sich in den letzten Jahren, die Beratungsanfrage vervielfacht. 2008 gab es 25 Neuaufnahmen und im letzten Jahr bereits über 100 Personen, die aufgrund einer ausgeprägten Glücksspielproblematik das Diakonische Werk aufsuchten. Über 90 % der betroffenen Ratsuchenden geben an, dass das Automatenspiel das bevorzugte Glücksspiel sei. In der Folge gibt es hohe Verschuldungen mit wirtschaftlichen, sozialen und psychischen Folgeschäden.

In den letzten Jahren sind parallel zu der Anzahl der Spielgeräte auch die Höhe der Spieleraufwendungen gestiegen. Allein in Hannover wurden nach aktuellen Studien im Jahr 2013 , 140.000 Euro täglich investiert (Trümper-Studie 2014). Die Spielhallenumsätze in Hannover liegen somit bei ca. 51 Mio Euro pro Jahr, Geld, das den Betroffenen zum Leben fehlt."

Sendung (voraussichtlich) 2.6.16 um 17.30 Uhr auf SAT1 Regional. 

Quelle: Diakonisches Werk Hannover.de

 

BR Jetzt mal ehrlich - Immer mehr Spielsüchtige - und der Staat schaut zu 04.04.2016, 20:15 Uhr

Das Glück verzockt?!

Es bringt dem Staat Milliarden ein. Und ruiniert die Leben tausender Menschen. Das Glücksspiel. Kaum eine Sucht ist so zerstörerisch. Doch wie durchbricht man die Spirale von Gewinn und Verlust, von Hochgefühl und Suizidgedanken, von Lüge, Schulden, Kontrollverlust?

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ZDF Neustart nach dem Glücksspiel - "Leben ist mehr" am Buß- und Bettag (18.11.2015)

Dietrich Grönemeyer trifft zwei spielsüchtige Menschen, die auf dem Weg aus der Sucht-und Schuldenfalle sind. Er spricht mit ihnen über Schuld, Scham und die Chance auf einen Neuanfang.

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WDR Fernsehen Krankheit Glücksspielsucht Lokalzeit aus Dortmund vom 23.07.2015

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WDR Fernsehen Studiogast: Ilona Füchtenschnieder, Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW 

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SWR Fernsehen - Wenn Automaten Leben zerstören

Glücksspiel - Der Jackpot und die Sucht

Sendung am Mi, 24.6. | 21.00 Uhr SWR Fernsehen

Sie stehen an jeder Ecke, haben Tag und Nacht geöffnet: Spielhallen. Viele Spieler kommen jeden Tag. Sie sind süchtig. Hinweise zur Suchthilfe müssen zwar in jeder Spielhalle ausliegen, doch das geschulte Personal ist nicht besonders eifrig, Süchtige anzusprechen. Warum auch. Spielhallen leben von den Spielern, die regelmäßig kommen und oft alles verspielen, ihr Einkommen, ihr Haus, ihr Auto, und damit ihr Leben zerstören. Ihre Beziehungen gehen in die Brüche, sie verlieren ihren Arbeitsplatz, werden zum Teil kriminell.
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ZDF Volle Kanne: Süchtig statt glücklich - Wenn Spielspaß zur Krankheit wird,
PRAXIS täglich  | 17.03.2014 

Etwa ein Prozent aller Menschen in Deutschland ist spielsüchtig, die meisten von ihnen zocken an Automaten. Was oftmals mit Nervenkitzel und einem schnellen Gewinn beginnt, endet für viele mit dem Verlust von Familie, Freunden und dem Arbeitsplatz. Doch ab wann spricht man von einer Sucht und wo finden Betroffene Hilfe? 
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RTL regional - Wissen X-akt, Donnerstag, 17.04.2008
Erst sind es nur ein paar Münzen, die im Spielautomaten verschwinden, doch nach Jahren haben Glücksspieler oft ihr ganzes Leben verspielt. Abgerutscht in die Sucht stehen sie vor unüberwindbaren Schulden und sozialen Problemen. Bis zu 40.000 Spielsüchtige gibt es alleine in Niedersachsen, in ganz Deutschland sind es sogar 400.000, 80 Prozent von ihnen sind süchtig nach Spielautomaten. Warum wird Spielen zur Sucht und was passiert dabei im Gehirn? Und welche Möglichkeiten gibt es für Betroffene? RTL regional hat in seiner Reihe Wissen X-akt mit Experten und Betroffenen über den Kampf gegen die Sucht gesprochen. Der Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit Spielfrei leben e.V.
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@ Spielfrei leben e.V. | Mail: info@spielfrei-leben.de | c/o Eckhard Graf | Tel.: 0511 - 7900193 | Berckhusenstraße 7 | 30625 Hannover